Mittlerweile fast perfekt für die Langdistanz ausgestattet, geht es jetzt nur noch um ein paar kleine Feinheiten, um die 100 Prozent zu erreichen. Wie unschwer erkennbar, wird das Thema Sichtbarkeit und damit die eigene Sicherheit in den Fokus gerückt.

Mit insgesamt 320 Lux wird die Nacht zum Tag gemacht, bis auf 300 Meter hin sichtbare Rücklichter, Reflektoren wohin man nur schaut und zwei 1,93 Meter hohe und extrem auffällige Signalfahnen, die in der Dunkelheit durch Auto-Scheinwerfer angestrahlt rundum reflektieren. Selbst bei Tageslicht sind diese Fahnen weithin sichtbar...

Mehr geht in Sachen Sicherheit nicht – eigentlich... Und doch kommt es immer wieder vor, das unaufmerksame Autofahrer Handbiker schnell mal übersehen. Handbiker werden dabei häufig schwer verletzt oder kommen im schlimmsten Fall zu Tode, so wie zuletzt im Juni Michael Heil, der ein großes Vorbild für viele von uns war.

Das ist auch der Grund, warum ich für mein nächstes Vorhaben so wahnsinnig viel Aufwand betreibe, um sichtbar zu sein. Auch wenn ich häufiger mal belächelt werde, aber es ist nun mal etwas völlig anderes auf der Straße zu fahren, als auf einer für andere Verkehrsteilnehmer abgesperrten Rennstrecke. Auch deswegen habe ich mein Team dabei, was mich mit zwei Fahrzeugen so gut wie möglich abschirmt.

 

Ich habe mich übrigens dazu entschlossen, die Tour 2017 auch all den Handbikern zu widmen, die in Ausübung eines fantastischen Sportes ums Leben gekommen sind.