Als ich Anfang des Jahres vom Veranstalter gefragt wurde, ob ich auf der diesjährigen Reha-Messe IRMA in Hamburg einen Vortrag über meine 2015er-Tour halten könnte, da habe ich spontan zugesagt. Das diese Spontanität richtig war, davon konnte ich mich am letzten Wochenende überzeugen. Und es sollte nicht nur bei einem Vortrag bleiben.

Diesmal selber als Aussteller dabei, konnten die Messe-Besucher mein Bike für die Challenge 2017 am Stand von Pro Activ, dem Hersteller des Bikes, in Augenschein nehmen und das wurde auch reichlich getan. Ich hatte viele Fragen zu dem Sonderbau für die Langstrecke zu beantworten. Ins Bike reinlegen, das war allerdings nur einem einzigen Besucher erlaubt – der kleine Ehrengast David ist ein ganz junger Handbiker und Fan, der mich unbedingt kennenlernen wollte. Da war es doch nur logisch, dass er sich auch mal in meine neue Maschine reinlegen durfte. Jeder Knopf wurde betätigt, jeder Hebel ausprobiert und eine Menge Fragen durfte ich dem kleinen Mann beantworten.

Den Film zur letztjährigen Tour mit einer persönlichen Widmung gab‘s dann auch noch obendrauf, damit er sich immer wieder anschauen kann, wie die Tour gelaufen ist. Und wer weiß, vielleicht trainiert er ja so intensiv, dass er irgendwann mal meine Zeit unterbietet?!

David ist übrigens auch der Grund, warum auf der IRMA zum ersten Mal ein Rolli-Basketball-Turnier organisiert wurde. Und den IRMA Cup 2016 haben die Verantwortlichen super hinbekommen! Ralf Schenk von RS Speichenschutz hat in Sachen Organisation der Mannschaften und Moderation des Cups ganze Arbeit geleistet. Das steigert die Vorfreude auf die IRMA 2017 in Bremen.

Einige „alte“ und viele „neue“ Gesichter konnte ich auf der IRMA treffen..., es freut mich, dass sich mein nächstes Vorhaben immer mehr herumspricht und Unterstützung aus verschiedenen Richtungen kommt. Aber auch die Tour aus dem letzten Jahr ist immer noch im Gespräch – der Bildervortrag dazu war nach Meinung der Zuhörer spannend und lebhaft erzählt, so dass sie sich mitgenommen fühlten. Das hörte man auch am Applaus hinterher...

Interessante Gespräche sollten ebenfalls nicht zu kurz kommen. Ganz besonders freue ich mich über den Klönschnack mit Olli und Willi vom Verein "behindert-barrierefrei e.V.". Zwei coole und lockere Typen, die offensichtlich Blut geleckt und schon erste Überlegungen angestellt haben, welche Kamera- und Mikrofoneinstellung auf der 1.000 Km Tour am besten rüberkommen würde. Ich freue mich sehr darüber, wenn es passt und auch ihr auch dabei seid! „Thunderbird“ und „Flying Hirsch“ nebeneinander auf der Straße im Interview – das muss ein Bild für die Götter geben.

 

Ansonsten war es bisher die beste IRMA von allen…! Es lohnt sich auf jeden Fall einmal bei der nächsten Ausgabe vom 08. bis 10. Juni 2017 in Bremen vorbei zu schauen… Mit ein bisschen Glück bin ich dann auch wieder dabei und kann über die 1.000 Km Challenge berichten, die dann 4 Tage vorher ihr Ende fand…