G r u ß w o r t


Der Literaturnobelpreisträger Hermann Hesse hat einmal gesagt, „Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.“

Extremsportler Boris Guentel zeigt uns, dass auch mit einer Behinderung große sportliche Erfolge möglich sind. In seinem Handbike will er eine Radstrecke von 1000 Kilometern durch das Kappelner Umland in weniger als 42 Stunden zurücklegen und so einen neuen Weltrekord aufstellen.

Boris Guentel, der selbst im Rollstuhl sitzt, ist für viele Menschen – ob mit oder ohne Behinderung – Ermutigung und Inspiration zugleich. Er beweist, was alles möglich ist, wenn man ein Handicap nicht als Hindernis sieht, sondern als Herausforderung annimmt. Bei der Challenge 2017 geht der Sportler, wie bereits 2015 bei seiner Fahrt von Cloppenburg nach Kappeln, an seine körperlichen und emotionalen Grenzen.

Sind es aber nicht vor allem solche Herausforderungen, die Menschen innerlich wachsen lassen, die sie stärker machen? Woher weiß man denn, dass etwas gelingt, wenn man es nie versucht hat? Ob mit oder ohne Behinderung – Seien auch Sie mutig und wagen Sie Großes in Ihrem Leben! Der Erfolg beginnt bereits im Kopf. Und das Leben ist zu kostbar, um den eigenen Träumen nicht nachzugehen.

Ich freue mich deshalb sehr darüber, dass es Vorbilder wie Boris Guentel gibt. Im Radsport zeigt er, was man erreichen kann, wenn man mit Entschlossenheit, Willen und Ausdauer seinen Lebensträumen folgt.

Mein herzlicher Dank geht an die zahlreichen Sponsoren, welche den Rekordversuch unterstützen. Ohne sie wäre ein Event wie dieses nicht denkbar. Für seine Rekordfahrt wünsche ich Boris Guentel schönes Wetter und gutes Gelingen und dem Publikum an der Strecke ein spannendes sportliches Pfingstwochenende!

 

Torsten Albig
Ministerpräsident
des Landes Schleswig-Holstein

 Ministerpräsident Schleswig-Holstein          Grußwort MP T. Albig